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Braunglasflasche nicht zulassungskonform? So schützen Sie Ihr Produkt sicher – und bestehen jeden Audit.

Braunglasflasche nicht zulassungskonform? So schützen Sie Ihr Produkt sicher und bestehen jeden Audit.

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Warum das falsche Braunglas Ihre Zulassung gefährdet und welche DIN-Norm wirklich entscheidend ist

Stellen Sie sich vor: Ihre Produktzulassung scheitert nicht an der Formel, sondern an der Verpackung. Genau das passiert, wenn Braunglasflaschenkaufen ohne normgerechte Spezifikation erfolgt. Viele Einkaufsleiter und Regulatory Affairs Manager im DACH-Markt unterschätzen, dass nicht jede braune Glasflasche automatisch den regulatorischen Anforderungen genügt. Die Konsequenzen sind gravierend: verzogerte Markteinführungen, Audit-Beanstandungen, im schlimmsten Fall der Verlust der Zulassung nach AMG oder LFGB. Die entscheidende Norm für Glasbehälter in der Pharmazie ist die ISO 4796 in Verbindung mit der europäischen Pharmakopö (Ph.Eur.) sowie DIN EN ISO 719, die die hydrolytische Resistenz von Glasprodukten regelt. Braunglas, korrekt als Typ-III-Glas oder – in der Pharmaverpackung häufiger – als Typ-I-Borosilikatglas klassifiziert, muss nachweislich einen definierten UV-Lichtschutz bieten. Laut Ph.Eur. Kapitel 3.2.1 muss Braunglas bei Wellenlängen von 290 bis 450 nm eine Lichttransmission unter 10 Prozent aufweisen.

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Weicht Ihr Lieferant von diesen Werten ab, ist die Flasche nicht zulassungskonform, unabhängig davon, wie günstig der Einstandspreis war. Das eigentliche Problem liegt in der Beschaffungspraxis: Braunglasflasche kaufen wird oft als reine Commoditybeschaffung behandelt. Dabei wird der Unterschied zwischen alkali-hydrolytischer Klasse I (Ph.Eur. 3.2.1), Klasse II und Klasse III haufig erst dann relevant, wenn der Auditor die Frage stellt – und die Dokumentation fehlt. Fehlende Certificate of Conformance, lückenhafte Materialdatenblätter oder nicht rükverfolgbare Herstellerchargen sind in GMP-Umgebungen ein direkter Zulassungsrisikofaktor. Ein ISO 9001 zertifizierter Verpackungspartner mit nachvollziehbarem Qualitätsmanagementsystem schliesst diese Lücke systematisch.

GlastypHydrolytische Klasse (Ph.Eur.)Typische AnwendungZulassungsrelevanz
Typ I BorosilikatKlasse IInjektabilia, Augentropfen, BiotechHöchste – GMP-Pflicht
Typ II Natron-Kalk (behandelt)Klasse IIWässrige Lösungen, orale LiquidaHoch – Stabilitätsnachweis erforderlich
Typ III Natron-KalkKlasse IIIOTC, Kosmetik, feste ArzneiformenMittel – LFGB/BfR-Konformität
Typ IV (nicht Ph.Eur.)Nicht klassifiziertIndustrie, Non-FoodKeine pharmazeutische Zulassung möglich
  • Ph.Eur. 3.2.1 schreibt für lichtschützende Glasbehälter eine Lichttransmission unter 10 % bei 290–450 nm vor
  • DIN EN ISO 719 definiert die hydrolytische Resistenz – relevant für Glas-Typ-I, II und III
  • Fehlende Certificate of Conformance können bei GMP-Audits zu Zulassungsrückzug führen
  • AMG § 63b verlangt lückenlose Dokumentation auch für Primärverpackungsmaterialien
  • Nicht jede Braunglasflasche erfüllt automatisch die hydrolytische Klasse für Pharmaanwendungen
  • Falsche Glasklassifizierung kann Stabilitätsstudien invalidieren und Nachzulassungsänderungen erzwingen

Bis zu 30 % aller Verpackungsbeanstandungen bei Arzneimittelzulassungen betreffen fehlende oder fehlerhafte Primärpackmitteldokumentation

Branchenanalyse Pharmaverpackung DACH

Braunglas-Volumina von 5 ml bis 500 ml: Welche Flasche passt zu welcher Anwendung?

Braunglasflasche kaufen bedeutet in der Praxis: die richtige Grösse für die richtige Anwendung wählen. Was simpel klingt, ist in der B2B-Realität eine kritische Entscheidung mit direktem Einfluss auf Produktionseffizienz, Logistikkosten und regulatorische Anforderungen. Ein 10-ml-Pipettenfläsch-chen für ein ophthalmologisches Präparat stellt völlig andere Anforderungen an Wandstärke, Mündungsgeometrie und Glasreinheit als eine 500-ml-Braunglasflasche für ein Nahrungsergänzungsmittel. Das Volumenspektrum bei Braunglasflaschen reicht typsicherweise von 5 ml (Pipettenflaschen, Augentropfen, ätherische Öle) über 30 ml, 50 ml, 100 ml, 250 ml bis zu 500 ml für grössere Flüssigkeitsmengen in Kosmetik, Pharma und Laboranwendungen. Jedes Volumen korrespondiert mit spezifischen Normmündungen: DIN 18 (für kleine Flaschen), DIN 25, DIN 28, DIN 32 oder PP 28 sind gängige Mündungsformate, die über die Kompatibilität mit Dosiersystemen, Tropfern, Pumpen oder Schraubverschlüssen entscheiden.

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Wer hier ohne Systemdenken beschafft, riskiert teure Retrofits in der Abfüllanlage oder Inkompatibilitäten mit bereits zugelassenen Verschlusssystemen. Neben dem Volumen ist das Gewicht der Flasche ein unterschätzter Kostenfaktor: Leichtglas-Varianten reduzieren den CO2-Fussabdruck und Transportkosten, müssen aber auf ausreichende Wandstärke geprüft werden, um Bruchraten in automatisierten Abfüllanlagen zu minimieren. Für Spirits-Anwendungen gelten eigene Anforderungen an Bodengestaltung und Schwerpunkt. Das weltweite Herstellernetzwerk eines erfahrenen Verpackungspartners eröfffnet hier Zugang zu spezialisierten Werkzeugkosten und Lagervolumina, die ein Einzelunternehmen allein nie erreichen würde.

VolumenTypische AnwendungEmpfohlene MündungBesondere Anforderung
5–10 mlAugentropfen, PipettenflaschenDIN 18 / GL 18Hohe Glasreinheit, Typ I bevorzugt
20–50 mlÄtherische Öle, OTC-LiquidaDIN 25 / PP 28Kompatibilität mit Tropfverschluss
100–150 mlSirup, Mundwasser, KosmetikDIN 28 / PP 31.5LFGB-Konformität, optionale Kindersicherung
200–300 mlTinktur, NEM flüssigDIN 32 / PP 28Stabilitätsstudie empfohlen
500 mlLabor, Spirits, GrosspackungDIN 40 / GL 45Wandstärke min. 2,5 mm, Bruchtest
  • 5–10 ml: Pipettenflaschen, Augentropfen, Aromen – Mündung DIN 18 oder GL 18
  • 20–50 ml: Serumflaschen, ätherische Öle, OTC-Liquida – Mündung DIN 25/PP 28
  • 100–150 ml: Sirupflaschen, Mundwässer, Kosmetiklotionen – Mündung DIN 28/32
  • 200–300 ml: Nahrungsergänzung flüssig, Tinktur-Grosspackung – breite Mündungsvarianten
  • 500 ml: Laborchemikalien, Grosspackung OTC, Spirits-Einstiegsvolumina – stabile Wandstärke entscheidend
  • Leichtglas-Varianten: bis 25 % Gewichtsreduktion möglich, Bruchtestnachweis empfohlen

Die Wahl des falschen Mündungsformats kostet im Schnitt 3–6 Wochen Verzögerung bei der Abfülllinienkalibrierung

Erfahrungswert aus DACH-Abfüllbetrieben

UV-Schutz, Hydrolytische Klasse und Pipettenflaschen: Technische Anforderungen für Pharma, OTC und Kosmetik

Technische Anforderungen an Braunglasflaschen sind in Pharma, OTC und Kosmetik nicht austauschbar. Genau diese Verwechslung kostet Unternehmen Zeit, Geld und im schlimmsten Fall die Marktzulassung. Die drei entscheidenden Parameter sind UV-Lichtschutz, hydrolytische Klasse und, bei flüssigen Darreichungsformen, die Eignung für Pipettenflaschen mit definierten Dosiereigenschaften. UV-Schutz: Braunglas absorbiert Licht im UV-Bereich zuverlässig, jedoch nur wenn die Glaskomposition normgemäss ist. Die Ph.Eur. 3.2.1 verlangt, dass lichtschützendes Glas bei 290 nm bis 450 nm eine Transmission von weniger als 10 % aufweist. Dies ist nicht selbstverständlich: Minderwertiges Braunglas oder falsch gefärbtes Glas kann diese Schwelle verfehlen. Für photolabile Wirkstoffe, wie beispielsweise Vitaminpräparate, Retinoide oder bestimmte Antibiotika, ist das Transmissionszertifikat des Herstellers ein nicht verhandelbares Dokument.

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Hydrolytische Klasse: Gemäss USP 660 und USP 661 sowie Ph.Eur. 3.2.1 wird Glas nach seinem Ausmaß an Ionenabgabe in wässrige Lösungen klassifiziert. Für parenterale Zubereitungen ist ausschliesslich Typ-I-Borosilikatglas zugelassen. OTC-Flüssigpräparate können je nach Stabilitätsstudie auch mit Typ-II-Glas auskommen, was die Materialkosten deutlich senkt. Wer hier unkritisch Typ-III-Glas einsetzt, riskiert Wechselwirkungen, die erst in der Langzeitstabilitätsstudie sichtbar werden – zu spät für den Zeitplan. Pipettenflaschen: Für ophthalmologische und otologische Präparate gelten zusätzlich Anforderungen nach DIN ISO 8317 (kindersichere Verschlüsse) und spezifische Geometrievorgaben für den Tropfeinsatz, der mit der Glasmundung eine definierte Passgenauigkeit erzielen muss. TREFFPACK begleitet als Full-Service-Anbieter die Systemqualifikation von Flasche, Tropfer und Verschluss aus einer Hand, inklusive Extractions-Testing und Kompatibilitätsprüfung nach BfR-Empfehlung XXXVI.

AnwendungsbereichGlastyp (Ph.Eur.)UV-Schutz erforderlichRelevante Norm/VorschriftZusatzdokumentation
Injektabilia, ParenteraliaTyp IJa (photolabile Wirkstoffe)Ph.Eur. 3.2.1, USP 660/661CoC, Extractables-Report
Ophthalmika, PipettenflaschenTyp IJaDIN ISO 8317, Ph.Eur. 3.2.1Tropfer-Kompatibilität, BfR XXXVI
OTC orale FlüssigkeitenTyp II oder IIIEmpfohlenLFGB, AMG, Ph.Eur. 3.2.1Stabilitätsstudie, CoC
Kosmetik, NaturkosmetikTyp IIIEmpfohlen (UV-sensitive Formeln)Verordnung (EG) 1223/2009, LFGBMigrationsprüfung optional
Spirits, LebensmittelTyp IIIOptionalVerordnung (EG) 1935/2004, LFGBKonformitätserklärung
  • UV-Transmission unter 10 % bei 290–450 nm: Pflichtnachweis nach Ph.Eur. 3.2.1 für photolabile Wirkstoffe
  • Hydrolytische Klasse I (USP 660): Pflicht für Injektabilia und Ophthalmika
  • Hydrolytische Klasse II: Zulässig für wässrige orale Flüssigkeiten mit Stabilitätsnachweis
  • Pipettenflaschen: DIN ISO 8317 für kindersichere Systeme, Tropferpassgenauigkeit nach Herstellervorgabe
  • BfR-Empfehlung XXXVI: Extraktionstest für Glaskontakt mit alkoholischen und wässrigen Füllgutern
  • LFGB § 30 i.V.m. Verordnung (EG) 1935/2004: Migrationsprüfung für Lebensmittelkontaktmaterialien aus Glas

Photolabile Wirkstoffe verlieren in nicht-konformem Braunglas bis zu 40 % ihrer Wirksamkeit innerhalb von 6 Monaten bei Raumtemperaturlagerung

Stabilitätsdaten Pharmaindustrie

Packed With Trust: Warum B2B-Einkäufer in DACH auf TREFFPACK als Verpackungspartner setzen

Packed With Trust ist kein Slogan, sondern eine Verpflichtung, die TREFFPACK seit 1873 gegenüber jedem B2B-Partner einlöst. Wer Braunglasflaschen kaufen möchte, die in jedem Audit standhalten, braucht mehr als einen Lieferanten: Er braucht einen Verpackungspartner, der Regulatorik, Qualität und Beschaffung als integriertes System denkt. Im DACH-Markt – wo GMP-Audits, PPWR-Compliance und steigende Nachhaltigkeitsanforderungen gleichzeitig auf Einkaufs- und Qualitätsabteilungen einwirken – brauchen Unternehmen Sicherheit auf allen Ebenen. Als Familienunternehmen in der sechsten Generation, ISO 9001 zertifiziert und Mitbegründer der Packaging Alliance Europe, verbindet TREFFPACK tiefes Marktwissen mit einem weltweiten Herstellernetzwerk, das exklusive Partnerschaften mit führenden Glasherstellern wie Gerresheimer umfasst.

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Das macht den Unterschied in der Praxis: Einkaufsleiter erhalten vollständige Dokumentationspakete – Certificate of Conformance, Transmissionszertifikate, Extraktionsreports – ohne diese mühsam selbst zusammenzustellen. Quality und Regulatory Affairs Manager erhalten Glasspezifikationen, die von Anfang an auf die relevanten Normen (Ph.Eur., USP 660/661, ISO 719, BfR, LFGB) ausgerichtet sind. Operations Manager profitieren von stabilen Lieferketten, die auch in volatilen Beschaffungsmärkten Verfügbarkeit sichern. Und Brand Manager erhalten Verpackungslösungen, die technische Konformität und ästhetische Differenzierung verbinden. TREFFPACK bietet dabei nicht nur Produkte – sondern unabhängige Verpackungsberatung, 360-Grad Full-Service von der Entwicklung bis zur Serienbelieferung und eine Qualitätsprüfung, die weit über das Standardmaß hinausgeht. Wer Braunglasflaschen kaufen will, ohne Zulassungsrisiken einzugehen, findet in TREFFPACK den Beschaffungspartner, der Packed With Trust lebt – seit 150 Jahren und in jeder Generation.

  • Vollständige Dokumentationspakete: CoC, Transmissionszertifikat, Extractables-Report aus einer Hand
  • ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem für lückenlose Auditfähigkeit
  • Exklusive Hersteller-Partnerschaft mit Gerresheimer für pharmazeutisches Premium-Braunglas
  • Unabhängige Verpackungsberatung: normgerechte Glasklassifikation von Anfang an
  • Mitbegründer Packaging Alliance Europe: Zugang zu europäischen Nachhaltigkeitsstandards und PPWR-Expertise
  • 150+ Jahre Branchenerfahrung als Spezialist für Primärverpackung im DACH-Markt

Packed With Trust bedeutet: Jede Flasche, jede Charge, jede Generation – mit der gleichen Verlässlichkeit.

TREFFPACK, Familienunternehmen seit 1873

FAQ – Frequently Asked Questions

Gemäss Europäischer Pharmakopö (Ph.Eur.) Kapitel 3.2.1 müssen Primärverpackungen für Injektabilia und Ophthalmika aus Typ-I-Borosilikatglas (hydrolytische Klasse I) bestehen. Für orale Flüssigpräparate ist Typ-II-Glas zulässig, sofern eine Stabilitätsstudie die Verträglichkeit belegt. Typ-III-Glas (Natron-Kalk) ist nur für feste Arzneiformen, OTC-Trockenprodukte und Kosmetika geeignet. Die hydrolytische Klasse wird nach DIN EN ISO 719 bestimmt und muss im Dokumentationspaket des Herstellers beigefügt sein. Eine falsche Glasklassifizierung invalidiert Stabilitätsstudien und kann zur Ablehnung des Zulassungsdossiers oder zu Nachzulassungsänderungen führen.

Braunglasflaschen kaufen ohne Zulassungsrisiko: Sprechen Sie jetzt mit den Verpackungsexperten von TREFFPACK und erhalten Sie ein massgeschneidertes Angebot inklusive vollständigem Dokumentationspaket. Packed With Trust – seit 1873.

Kontakt

C.E. Gätcke's Glas Gesellschaft mbH
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