GGG HISTORISCH

C.E. GÄTCKE´S GLAS FABRIKEN


1873 als „Holsteinische Glashütte" gegründet und 3 Jahre später vom Hamburger Kaufmann Christian Ernst Gätcke übernommen, war eine von mehreren Glashütten im heutigen Hamburger Stadtteil Ottensen. 1890 war Gätcke ein Grossbetrieb, der 350 Leute beschäftigte und für die Hamburger Brauereien und den Export produzierte.

1929 wurde sie als letzte Glashütte in Ottensen stillgelegt, da die angestrebte Umstellung von der Mund- auf die Maschinenbläserei nicht finanzierbar schien. Hinzu kamen stark gestiegene Kosten für den Energieträger Kohle, die zur Beheizung der Wannen benötigt wurde.

In den 30er Jahren kaufte die Firma F. Dau & Sohn den Namen C.E. Gätcke´s Glas Fabriken gemeinsam mit der Siemens Glashütte aus Dresden vom Glaskartell und damit das Gätcke zugesprochene Verkaufskontingent für Behälterglas.

Seit dieser Zeit bestehen die beiden Firmen in Personalunion nebeneinander.

Unter dem Namen C.E. Gätcke´s Glas Gesellschaft wurde in den folgenden Jahren der Handel mit Verpackungen für die abpackende Industrie, damals noch vor allem Glas, ausgebaut.

Nach 1945 stand die Firma zum wiederholten Male vor einem kompletten Neubeginn. Es gelang Detlef Lienau und Edzard Börner, der 4. Generation, C.E. Gätcke´s Glas Gesellschaft zu einem international tätigen Grosshändler für Primärpackmittel auszubauen.

Seit mehr als 20 Jahren ist mit Peter Börner und Harold Lienau die 5. Generation mit der Geschäftsführung betraut.

Um Kontinuität auch für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten, sind nach dem Ausscheiden von Detlef Lienau und Edzard Börner die langjährigen Mitarbeiter Kai Lorenzen und Martin Riepe zum Januar 2009 als Gesellschafter eingetreten.